fbpx

Yin Yoga

11
Tag/ Uhrzeit
1. Samstag/Monat, 17.00-18.30 Uhr

Was ist Yin Yoga?

Bekannt wurde Yin Yoga im Westen durch den Amerikaner Paul Grilley.
Er entwickelte diese Form zu üben und brachte moderne Anatomie, klassisches Yoga, Ausschnitte der Lehren des chinesischen Daoyoga und der Meridianlehre aus dem TCM zusammen.

Wie wird Yin Yoga geübt?

– Im Yin Yoga werden die Übungen passiv und ganz ohne Kraft ausgeführt, wohingegen in den meisten, im Westen beliebten Yogastilen (Asthangayoga, Shivanandayoga, Vinyasayoga,….) kraftvoll und aktiv geübt wird = Yang Yoga, hier haben wir auch eine starke Wirkung auf die Muskeln.

– Man wärmt die Muskeln bewusst nicht auf, damit die Wirkung nicht in die Muskeln, sondern in tiefere Schichten geht, man beginnt sofort mit dem Üben.

– Es wird mit möglichst runder Wirbelsäule geübt, ganz im Gegensatz zu kraftvollen Übungsweisen. Dies ist kein Widerspruch in sich, sondern eine wunderbare Ergänzung.

– Die meisten Haltungen werden im Liegen und im Sitzen ausgeführt.

– Es werden viele Hilfsmittel eingesetzt, damit man in der gefundenen Haltung vollständig in einen sicheren Halt loslassen kann.

– Man verweilt 3-5 Min. in einer Haltung.

– Man geht nie über die eigene Grenze und beachtet die eigenen körperlichen Möglichkeiten.

– Dehnung muss zu spüren sein, aber kein Schmerz.

– Langsam und Schritt für Schritt wird die Haltung verlassen, die Hände helfen, die Wirbelsäule rollt auf, vielleicht fühlt sich der Körper zerbrechlich an, dies vergeht schnell, es folgt ein Gefühl von Energie und Wärme.

– Immer sollte in der Rücken- oder Bauchlage nachgespürt werden.

– Je ruhiger man in den Übungen wird, desto ruhiger wird der Atem und damit der Geist.

– Es sind keine Yogavorkenntnisse nötig.

Wirkung im Yin Yoga

Im Yin Yoga erreichen wir tiefere Schichten des Körpers, die Faszien, diese befinden sich netzartig im ganzen Körper, sie umgeben, umhüllen alle Organe, die Muskeln, Nerven- und Blutbahnen, Knochen und Gelenke. Die Faszien sind mit feinen Nervenenden durchzogen. Durch langes Verweilen in den Haltungen können sich die Faszien dehnen und ausrichten. Es entsteht mehr Flexibilität und viele Schmerzen können gemindert werden. Yin Yoga wird gerne mit Akupunkturbehandlungen verglichen, weil es den Fluss der Lebensenergie Chi (Prana), durch die feinstofflichen Energiebahnen, die Meridiane (Nadis) anregt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Durch das lange Halten der Übungen können verschiedenste Emotionen hochkommen, man kann diese annehmen und neutralisieren.
Ankommen in der eigenen Mitte, dazu muss der Yang- und der Yin Anteil im Leben, im Körper gut ausbalanciert sein. Sie bilden zusammen eine Einheit, das eine kann nicht ohne das andere existieren.

de_DEGerman