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Yoga und Wandern

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Wanderung am Dillberg, 05.09.2021

Balsam für Körper, Geist und Seele

Am Sonntag, 05.September 21 war es soweit und unsere erste sonntägliche Yogawanderung fand statt.
Herr Petrus hatte seine freundlichste Seite nach außen gekehrt. Bei strahlend blauem Himmel mit wunderschönen Fotowolken und besten Temperaturen trafen sich alle Yogis an der „Goldenen Krone“ in Buch. Einen perfekteren Startpunkt hätte man sich vom Namen her nicht aussuchen können, denn unser Weg war der berühmte Goldkronenweg, rund um den Dillberg. In diesem Gebiet fand man unlängst nämlich den goldenen Hut eines wahrscheinlich Priesters oder ähnlichem aus der Bronzezeit.
Vom Treffpunkt los, wanderten wir durch die angenehm schattigen Wälder am Fuße des Berges. Genug Zeit für alle, ausgiebig die Natur zu genießen, den ein oder anderen Plausch zu halten oder einfach nur mit sich zu sein. Nach einem kurzen Aufstieg auf das Plateau und einem kurzen Fußmarsch auf selbigem wurde am schattigen Wandererparkplatz die erste kurze Rast eingelegt, um die Flüssigkeitsstände aufzufüllen, und das ein oder andere Obst zu naschen.
Danach hieß es, einmal herum um den Sender auf dem Berg. Alle genossen die Sonnenstrahlen und freuten sich umso mehr, gleich wieder im angenehm kühlen Wald einen Ausgleich zu finden. Yin und Yang eben.
Beim Abstieg dann fanden einige von uns nicht nur den ein oder anderen Pilz sondern auch wilde Him- und Brombeeren sowie den perfekt gelegen Ort für eine gemeinsame Meditation. Zwischen den Bäumen entdeckten wir die Geräusche und die Gerüche des Waldes und tauchten aus unserer Wanderung ein, in die Stille des Seins.
Nach der Meditation dann, als der Geist ruhig und entspannt war, hieß es auf zur letzten Etappe. Hinunter den Berg, über die Dorfstraße hin zu unserem Höhepunktpunkt der Wanderung:
Eine Yogastunde auf der Wiese in der Abendsonne von Buch. Etwas versteckt hinter Bäumen und mit wundervoller Aussicht war es Zeit, sich Zeit für sich zu nehmen und dem Körper nach dem Wandern etwas Gutes zu tun.
Nach einer fantastischen Session war allen Beteiligten die Freude über diesen Sonntag anzusehen. Glücklich, entspannt und doch gefordert. Und auf jeden Fall mit Sonne im Gemüt verabschiedeten wir uns voneinander.
Ich freue mich schon aufs nächste mal. Mit euch.
Eure Tanja
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Wanderung am Happurger See, 03.10.2021

Auf den Spuren des Houbirg

Bei blauem Himmel, goldener Oktobersonne und warmen Temperaturen trafen sich alle Irren, äh… Teilnehmer, quatsch..Yogis! am Happurger Stausee im schönen Nürnberger Land, den wir ja schon bestens vom SUP Yoga kannten.
Einen besseren Startpunkt gab es nicht, denn unser Weg führte rund um den See und über den „Houbirg“, zu dessen Fuße der Happurger See liegt und woher das Städtchen Happurg (fränkisch: Habbuich) seinen Namen hat. 
Vom Treffpunkt los, wanderten wir ein Stück um den See, um dann den Aufstieg durch die angenehm schattigen Wälder des Berges anzutreten. Genug Zeit für alle, ausgiebig die Natur zu genießen, sich kennenzulernen oder einfach nur mit sich zu sein. Am steinernen Meer wurde die erste kurze Rast eingelegt. Trinken, entspanntes Plaudern und der erste Ausblick nach unten. Danach hieß es, ganz hinauf bis zum Aussichtsplateau und dem Hohlen Felsen. Die Aussicht dort war alle Anstrengungen wert und es wurde geklettert, für Fotos gepost oder einfach nur der Anblick des Panoramas genossen.
Unsere erste Meditation hielten wir, einige im Schatten in der Höhle, andere in den goldenen Sonnenstrahlen in der Felswand sitzend. Yin und Yang eben. Unser Begleithund Emil sorgte für gleichmäßiges Hintergrund-Atmen, … naja eher Hecheln. Mühelos tauchten wir ein in die Stille unseres Seins.
Nach der Mediation dann, als die Geister entspannt und neu ausgerichtet waren, hieß es auf zur letzten Etappe. Hinunter den Berg, zur verdienten Abkühlung in der perfekt gelegenen Kneippanlage, wo alle sich niederließen, kneipten oder einfach entspannt auf den Liegen und Bänken chillen konnten. Bis wir zu unserem letzten Höhepunkt der Wanderung kamen – einer Stunde Yoga auf der Wiese – zwischen malerischen Obstbäumen, in der langsam verschwindenden Abendsonne. Zeit, dem Körper nach dem Wandern etwas Gutes zu tun.
Unser Wanderführer Jan und ein Teilnehmer verabschiedeten sich hier von uns und zogen es vor, auf den „Seeterassen“ ihre eigene innere Einkehr zu halten, sprich: eine Biermeditation zu zelebrieren. Jeder wie er mag und kann. Nach der Yoga Session war bei allen Beteiligten die Begeisterung über diesen Sonntag zu spüren. Ich holte noch die beiden Bieryogis aus der Kneipe und so machten wir uns auch wieder auf den Weg nach Hause. Glücklich, entspannt und doch gefordert und auf jeden Fall mit Sonne im Gemüt.
Und so freuen wir uns schon aufs nächste Frühjahr, wenn es wieder heißt: „Yoga und Wandern 2022“
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